Kino Arsenal
Do. 4.3.. - Mi. 10.3.


Same Same but Different
tägl. 18.00
Regie: Detlev Buck


Detlev Buck hat zum ersten Mal eine Liebesgeschichte verfilmt. Romantisch ist sie nicht gerade. Die Frau, die der Rucksackreisende Ben in Kambodscha kennen lernt, hat Aids. Doch Ben lässt seine asiatische Freundin nicht fallen, ist bereit, ihr Schicksalspäckchen mitzutragen – bis an ihr Lebensende. Vertrauen ist da wichtig. Zweifel und kulturell bedingte Unterschiede aber nagen an der Beziehung, die dem in Hamburg lebenden Benjamin Prüfer tatsächlich so widerfahren ist. Keine leichte Kost also. Trotzdem findet Buck Gelegenheit für Humor und Hoffnung.



Giulias Verschwinden
tägl. 20.15
Sa 16.00+So 11.30

Regie: Christoph Schaub

Giulia (Corinna Harfouch) wird 50 und ist von ihren Freunden zu einem Geburtstagsessen eingeladen worden. Auf dem Weg dorthin verschwindet sie einfach. Während Giulia auf Abwegen ist, sitzen die zurückgebliebenen Freunde im Restaurant und warten – und diskutieren über Haarausfall, Cholesterinwerte, goldene Turnschuhe und die Frage, ob man nochmal 20 sein möchte. In mehreren Erzählsträngen und exzellenten Dialogen verhandeln der Schweizer Erfolgsautor Martin Suter, von dem das Originaldrehbuch stammt, und Regisseur Christoph Schaub mal komisch, mal melancholisch die Erfahrung des Älterwerdens.



Die 2 Leben des Daniel Shore
tägl. 22.30
So 16.00

Regie: Michael Dreher

11. Februar 2010 Ganz am Anfang ist alles schon vorbei. Ein toter Junge liegt auf einer Steinterrasse in seinem Blut, die Musik kreischt und schreit dazu, während die Kamera unseren Blick suggestiv den Sturz vom Dach nachempfinden lässt. Erst am Ende werden wir erfahren, was genau geschah, aber dieses Bild hallt nach im Unterbewusstsein, taucht den ganzen Film in eine bedrohliche Atmosphäre, in eine Stimmung aus Unklarheit und Gefahr.




Ribelli per caso (OmU)
(Die Rebellion)
Mo 20.15+Di 18.00

Regie: Vincenzo Terracciano

"Schwarzwaldklinik" auf italienisch - oder besser: Dr. Sorvino - Der Arzt, dem die Patienten nicht vertrauen. Das Krankenhaus als sterile, kalte und absolut menschenunfreundliche Institution, die Kranke eher krank als gesund macht, ist Schauplatz von Vincenzo Terraccianos bittersüßer, deftig zubereiteter Tragikomödie.


ab Do tägl. 18.00

Zwischen Himmel und Erde

Regie: Christian Labharts

Anthroposophie heute nennt sich Christian Labharts Film im Untertitel, womit schon beschrieben ist, was diese Dokumentation versucht, aber nur bedingt erfüllt: Einen Blick auf Befürworter und Gegner anthroposophischer Lehren im 21. Jahrhundert werfen.


KINO ATELIER
Do. 4.3. - 10.3.


Samstag 6. März ab 19.00 h

Film-Premiere "Antônia"
und
Pocketshow
mit

NEGRA LI
&
CINDY MENDES

Filmvorführungen:
20.00 h und 22.30 h

Brazil-Party mit DJ Ramon
Cocktails & Fingerfood

Eintritt 10,- (inkl. 1 Drink)

Kartenvorbestellungen:
Tel. 07071/21225
oder  info@arsenalkinos.de




An Education
tägl. tägl. 18.00
Sa+So 16.00

Regie: Lone Scherfing

Mit 17 hat man für gewöhnlich noch Träume. Nicht so die junge Jenny, für die sich in diesem Alter schon große Träume erfüllt haben – dank eines doppelten so alten Mannes, der ihr das Tor zu einer glitzernden Zukunft öffnet. „An Education“ folgt den Gefühlen einer jungen Frau an der Schwelle zum Erwachsenwerden, in deren enger englischer Welt zu Beginn der sechziger Jahre plötzlich Wünsche Wirklichkeit werden. Das klingt nach Märchen. Aber Lone Scherfig erzählt die Geschichte so, als blättere sie in einem vergilbten Poesiealbum, mit bittersüßen Gefühlen, doch ohne Sentimentalität


Der Räuber
tägl. 20.15 (außer Sa)
Regie: Benjamin Heisenberg

Den Nobelpreis wie sein Opa Werner hat Benjamin Heisenberg noch nicht bekommen. Aber die Zahl der Auszeichnungen kann sich durchaus sehen lassen: Vom First Steps Award über etliche internationale Awards bis zum Max Ophüls-Preis für sein Debüt „Der Schläfer“, Cannes-Auftritt inklusive. Und auch für seinen zweiten Streich, mit dem Heisenberg im Berlinale Wettbewerb 2010 startet, gab es bereits vorab den renommierten Bayrischen Filmpreis. Die Lorbeeren für den radikalen Minimalisten der Berliner Schule sind nicht unverdient: Auch "Der Räuber“ zeigt, was das Autorenkino so dringend braucht: eine eigene Handschrift. Nach einer wahren Geschichte geht es hier um den Wiener Marathonläufer Johann Kastenberger, der in den 80er Jahren als Bankräuber für Aufsehen sorgte.

New York, I love you
tägl. 22.30

Regie:  Fatih Akin, Mira Nair etc.

Elf Regisseure haben sich hier zusammengetan, und jeder von ihnen hat eine kurze Geschichte inszeniert. Diese spielen im rastlosen, von unzähligen Momenten, Begegnungen und Geschehnissen charakterisierten New York und sind Spotlights auf das Leben dort.

Rhythm is it
So 11.30+Die 18.00

Regie:  Th Grube

Berlin, Januar 2003. In der Arena, der alten Omnibus-Remise im Industriehafen, geschieht Erstaunliches. 250 Berliner Kinder und Jugendliche aus 25 Nationen tanzen Strawinskys Le Sacre du Printemps, choreographiert von Royston Maldoom und begleitet von den Berliner Philharmonikern: Das erste große Education-Projekt des Orchesters mit seinem Chefdirigenten Sir Simon Rattle.