Kino Arsenal
Do. 2.9.- Mi. 8.9.


Mademoiselle Chambon
tägl. 18.00
Sa+So 16.00
Regie: Stephane Brizé

Mit „Mademoiselle Chambon“ seinem bittersüßen Beziehungsdrama aus der französischen Provinz, gelingt Regisseur Stéphane Brizé ein weiteres Meisterwerk des leisen Erzählens und der Zwischentöne. Konsequent zelebriert der 44jährige Franzose subtil den Reiz des Schweigens, die Symbolik von Gesten und Blicken und inszeniert so Leidenschaft ohne sentimentales Pathos. Vor allem die hervorragende Besetzung mit dem inzwischen getrennten Schauspielerpaar Sandrine Kiberlain und Vincent Lindon verleiht seiner auf den ersten Blick unspektakulären Liebesgeschichte den Charme einer empfindsamen Romanze.

Mary & Max
tägl. 20.15

Regie: Adam Elliot

Alles andere als ein Kinderfilm ist dieser Knettgummi-Animationsfilm des australischen Regisseurs Adam Elliot. Er behandelt so aufbauende Themen wie Alkoholismus, Depression, Selbstmord und schafft es dennoch viel (Galgen)-Humor zu entwickeln.

Micmacs
tägl.22.30

Regie: Jean-Pierre Jeunet

Gleich zweimal macht Bazil mit Produkten der Waffenindustrie böse Erfahrungen. Bis er mit seinem Freunden, einer Gruppe wunderlicher Außenseiter, beschließt, den Schreibtischtätern an der Konzernspitze ein Schnippchen zu schlagen...
"Micmacs" ist nach "Delicatessen" und "Die fabelhafte Welt der Amelie" ein neuer Film von Jean-Pierre Jeunet. In seiner fabelhaften Filmwelt eines zeitlos poetischen Paris fügen sich Kreativität und Komik zu bestem Kintopp. Mitten drin Dany Boon ("Willkommen bei den Sch'tis"), der mit beschwingter, chaplinesquer Komik das Publikum durch den skurrilen Spielzirkus führt.






KINO ATELIER
Do. 2.9. - 8.9.


Herbstgold
tägl. 18.00

Regie: Jan Tenhaven

Immer nach dem Motto “Wer rastet, der rostet” setzen die Senioren in Jan Tenhavens fulminanter Sportdokumentation alles daran, nicht zum alten Eisen zu gehören. Ilse, Alfred, Jiøí, Herbert und Gabre sind fünf Sportler, im Alter von 82 bis 100 (!) Jahren, die sich mit Eifer für die Weltmeisterschaften der Senioren im finnischen Lathi vorbereiten. Mit viel Herz und Humor inszeniert der Regisseur seine Hommage an die sportbegeisterten Senioren. Ihr Mut und ihre Vitalität wirkt ansteckend, nicht nur für ältere Zuschauer.



Renn, wenn du kannst
tägl. 20.15

Regie: Dierich Brüggemann

Dietrich Brüggemanns erster Kinofilm ist ambitioniertes Seelendrama und verspielte Dreiecksgeschichte zugleich. Zwischen dem Rollstuhlfahrer Ben, seinem Zivi Christian und der Studentin Annika entsteht nicht nur Freundschaft, sondern auch tiefste Zuneigung. Vor trister Ruhrpottkulisse sinniert der Film dabei vor allem über das Leben mit Behinderung – und schießt dabei manchmal über das Ziel hinaus.




Das Konzert
tägl. 22.30
Sa+So 15.30
Regie: Radu Mihaileanu

Einmal mehr widmet sich der rumänische Regisseur Radu Mihaileanu – vor allem bekannt für seinen Holocaust- Film „Zug des Lebens“ – auf tragikomische Weise dem Umgang mit der Vergangenheit. Hier ist es ein Konzert, das nicht nur eine abgehalfterte Truppe russischer Musiker nach Paris führt, sondern auch traumatische Ereignisse aus der Vergangenheit ans Licht bringt. Auch wenn „Das Konzert“ bisweilen etwas sehr zwischen Klamauk und Kitsch changiert, kann man sich der Kraft der Musik und der Emotionen kaum entziehen.


rmal für den Oscar nominiert. Nun mehren sich die Hinweise, dass er bei seinem voraussichtlich fünften Anlauf endlich einen Goldjungen mit nach Hause nehmen kann. Sein Portrait des alternden Country-Stars Bad Blake zeigt einen Bridges wie er besser nicht sein könnte. Im Zusammenspiel mit den„bluesigen“ Country-Stücken aus der Feder von T-Bone Burnett und Songwriter Ryan Bingham entstand so eine ungemein fesselnde Meditation über verpasste und letzte Chancen.