| zurück >> | ||
| New York, I love you tägl. 20.30 Sa+So 16.30 Regie: Fatih Akin, Mira Nair etc. Elf Regisseure haben sich hier zusammengetan, und jeder von ihnen hat eine kurze Geschichte inszeniert. Diese spielen im rastlosen, von unzähligen Momenten, Begegnungen und Geschehnissen charakterisierten New York und sind Spotlights auf das Leben dort. Sie handeln beispielsweise von der seltsamen Begegnung zwischen einer jüdischen Braut und einem indischen Diamantenhändler; von einem Komponisten, dem der literarische Stoff, zu dem er die Musik erfinden muss, auf verblüffende Weise nahe gebracht wird; vom Abschluss“ball“ einer Rollstuhlfahrerin, die in Wirklichkeit keine ist; von einem vermeintlichen One-Night-Stand, dessen Beteiligte plötzlich viel mehr füreinander empfinden, als das Bedürfnis nach Sex; von einer früheren Opernsängerin, die visionäre Personen- und Zeiterscheinungen hat; von einem Schriftsteller, dessen brillante verbale Überredungs- und Verführungskünste seine neue Bekanntschaft kalt lassen; von einem alten Paar, das bei aller banalen und nörglerischen Alltagsroutine die Liebe nicht vergessen hat; und von anderem mehr. Es sind individuelle Kurzfilme, doch sie sind durch ein paar Querverweise und einige durchgehende Rollen dramaturgisch locker miteinander verbunden, so dass letzten Endes die Wirkung eines langen Spielfilms entsteht. Die Qualität der Storys ist unterschiedlich, aber die Originalität einiger unter ihnen ist unabweisbar, zum Beispiel die Geschichte vom Komponisten, jene von der Rollstuhlfahrerin, jene vom Schriftsteller oder jene vom alten Liebespaar. Man folgt den Episoden mit Interesse, und man wird relativ gut unterhalten. Es geht zu wie in „Paris, je t’aime“, und es werden wohl andere Städte folgen. Geplant sind Rio de Janeiro, Shanghai, Bombay und Jerusalem. |
|
|